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Seltene Rasse - 
Große Klasse 

 

Was bedeutet Tierwohl konkret in der Rinder- und Schafhaltung und wie können die natürlichen Bedürfnisse der Tiere berücksichtigt werden?

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Warum ist der Erhalt seltener und gefährdeter Nutztierrassen wichtig für die Landwirtschaft der Zukunft?

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Welche Rolle spielen Weidehaltung, muttergebundene Aufzucht und Stressreduktion für das Wohlbefinden der Tiere?

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Wie lässt sich Tierwohl bewerten und welche gesetzlichen Vorgaben und Tierwohlstandards gelten in Österreich?

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Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns bei unserem AfterWork am Bauernhof im Weinviertel. Diesmal lernen wir zwei Betriebe kennen, die sich dem Erhalt seltener Nutz-tierrassen verschrieben haben und Wert auf höchste Tierwohlstandards legen. 

Die gesamte Veranstaltung wird fachlich von Reinhard Geßl vom FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) begleitet. Gemeinsam mit ihm verknüpfen wir wissen-schaftliche Erkenntnisse rund um Tierwohl und den Erhalt seltener Nutztierrassen mit den praktischen Erfahrungen der beiden Betriebe.

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11er Hof​

Am 11er Hof von Markus Ulrich und Matthias Klaunzer in Hausbrunn im niederösterreichischen Weinviertel stehen Tierwohl und der Erhalt gefährdeter Nutztierrassen im Mittelpunkt. Als erster ARCHE Hof im Weinviertel widmet sich der Betrieb dem Schutz traditioneller Kulturrassen und einer besonders tiergerechten Haltung. Neben Rindern leben hier auch Ziegen, Schafe, Schweine und Geflügel. Der Betrieb setzt auf extensive Weidehaltung, muttergebundene Kälberaufzucht, behornte Kühe und einen respektvollen Umgang mit den Tieren. Durch die Beweidung der Thaya-Auen leisten die Tiere zudem einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege und Biodiversität. Bei unserem Rundgang erfahren wir, wie Tierwohl im landwirtschaftlichen Alltag umgesetzt wird und welche Rolle natürliche Verhaltensweisen, Weidehaltung und die Mutter-Kalb-Beziehung spielen. Darüber hinaus bekommen wir Einblicke in die Fleischverarbeitung und die Herstellung hofeigener Lebensmittel – von Fleischprodukten über Milch bis hin zu Joghurt und Eiern.

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Quantlwirtschaft

Auf der Quantlwirtschaft von Simone Balon-Stöger und Christian Stöger in Neudorf im Weinviertel dreht sich vieles um eine ganz besondere Schafrasse: das vom Aussterben bedrohte Krainer Steinschaf. Mit viel Engagement widmet sich der Betrieb der Zucht und Erhaltung dieser alten Rasse, die für ihre Zutraulichkeit und guten Muttereigenschaften bekannt ist. Seit Kurzem bereichern auch Kärntner Brillen-schafe den Hof. Die Lämmer wachsen bei ihren Müttern auf, die Schafe genießen ausgedehnte Weidezeiten und ihre Milch wird in der hofeigenen Käserei zu Frischkäse und Joghurt verarbeitet. Auch Pferde, Hühner und Wachteln sind auf dem Hof zu Hause.

Bei unserem Besuch lernen wir die Besonderheiten der Krainer Steinschafe kennen und gehen der Frage nach, wie sich muttergebundene Lämmeraufzucht und Milchgewinnung miteinander vereinbaren lassen. Wir werfen einen Blick auf die hofeigene Produktverarbeitung und erfahren, welche Bedeutung die Zucht seltener Schafrassen für den Erhalt der genetischen Vielfalt hat. Als „Schule am Bauernhof“-Betrieb zeigt die Quantlwirtschaft außerdem, wie Landwirtschaft und der Umgang mit Tieren auch jungen Menschen nähergebracht werden können.

Datum: Freitag, 13. November 2026

​Treffpunkt: 12.45 Uhr U1 + S Leopoldau, Ausgang Thayagasse, 1210 Wien, hier wartet ein  LB-Bus auf uns
Abfahrt: 13.00 Uhr pünktlich 

Ende: spätestens 20 Uhr in U1 + S Leopoldau

Unkostenbeitrag: € 49 /P, € 39/Studierende, plus Plätze zum ermäßigten Sozialtarif (Info auf Anfrage)
inkludiert: 2 Betriebsführungen mit den Bäuerinnen, Verkostungen, Einkaufsmöglichkeiten, 
fachliche Begleitung durch das ÖKL

Seltene Rasse
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© 2018, ÖKL, Afterwork am Bauernhof

Impressum:
ÖKL – Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung

A-1040 Wien, Gußhausstraße 6; 

Tel: + 43 1 5051891

E-Mail: office@oekl.at

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Copyright: 

Alle Fotos und Texte auf dieser Homepage unterliegen dem ausdrücklichen Urheberrecht des ÖKL. Bei Verwendung von Auszügen ist ausnahmslos eine schriftliche Genehmigung des ÖKL einzuholen. Ausgenommen sind Fotos von Pixabay, welche Bilder und Videos frei von Urheberrechten mit anderen teilt.

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