© 2018, ÖKL, Afterwork am Bauernhof

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ÖKL – Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung

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Gemüserausch zum Ernteausklang - 25. Oktober 2018

Gärtnereibetrieb Gurken Flicker in der Donaustadt, Wien

Nachdem wir bei unserer Pressefahrt im Juni 2018 mit MedienvertreterInnen den modernsten Gurkenbetrieb Österreichs besuchen durften, öffneten diesmal Martin und Andrea Flicker ihr Glashaus für uns AfterWorklerInnen. Im Gartenbaubetrieb Flicker werden auf insgesamt 42.000 m² Glashausfläche Mini-Gurken, die noch kleineren Snack-Gurken und weitere Gurkenspezialitäten für die LGV-Frischgemüse in Wien produziert. Martin Flicker hat den Gärtnerei-Betrieb seiner Eltern vor 33 Jahren übernommen und mit einem Partnerbetrieb in 1220 Wien neue Flächen gepachtet und insgesamt drei moderne Glashäuser gebaut.

Lesen Sie mehr unter: www.afterwork-am-bauernhof.at/bericht-pressefahrt

 

Die TeilnehmerInnen waren sehr beeindruckt vom Engagement und von der Offenheit der Familie Flicker und durften zum Abschluss die Vielfalt der Gurken verkosten – Mini-Gurken, Snack-Gurken, mintfarbige Gurken, zweifarbige Gurken und als Krönung Gin-Tonic mit Gurke ;-)

 

Fotos: ÖKL, Reinhard Geßl

Kartoffelhof Schramm in Großengersdorf, Niederösterreich

 

In Großengersdorf wurde die Landpartie von Familie Schramm empfangen. Der landwirtschaftliche Betrieb in vierter Generation produziert auf 8 ha rund 40 verschiedene Erdäpfelraritäten. Der Biobetrieb geht ganz bewusst einen anderen Weg – nicht den Weg der Massenproduktion, welchen viele Betriebe heute einschlagen, sondern den Weg auf kleiner Fläche hochqualitative, nachhaltig produzierte Lebensmittel zu erzeugen. Der Junior Betriebsführer Christof Schramm probiert auf seinen Flächen Kartoffelsorten aus der ganzen Welt in allen Farben und Formen aus. Funktioniert von der Aussaat bis hin zur Lagerung etwas nicht, wird nächstes Jahr wieder eine neue Sorte ausprobiert. Der Kartoffelhof Schramm vermarktet die Erdäpfel zu 80 % online. Kommt eine Bestellung herein wird frisch abgepackt und anschließend mit der Österreichischen Post an die KonsumentInnen verschickt. Der Betriebsführer Christof Schramm berichtete auch über die aktuellen Herausforderungen in der Produktion – beginnend beim Drahtwurm, der große Teile der Erdäpfelernte ruiniert bis hin zum Rüsselkäfer, welcher den Anbau von Zuckerrüben massiv beeinträchtigt.

Ein Teil der Erdäpfelraritäten des Kartoffelhofes Schramm  werden veredelt und Vodka und Gin daraus gebrannt. Hier arbeitet Christof Schramm mit dem preisgekrönten Edelbrenner Josef V. Farthofer von der Mostelleria aus Öhling zusammen, wo er den edlen „Vodkart“ brennt. Der Weg von der Kartoffel zum Vodka dauert rund 1 bis 1,5 Jahre – von der Aussaat im April über die Ernte im Herbst bis hin zum fertigen Destillat wird viel handwerkliches Geschick und Sorgfalt investiert. Zum „London Dry Gin“ gibt es auf dem Kartoffelhof Schramm dazu auch gleich noch den selbstgemachten Tonic-Sirup mit ausgelesenen Kräutern und Gewürzen zubereitet. Bei der Verkostung konnten sich die AfterworklerInnen von der Qualität der Spirituosen und der Vielfalt an Erdäpfelgeschmäckern überzeugen. 

www.kartoffelsorten.at

Fotos: ÖKL, Reinhard Geßl

Biohof N°5 in 1210 Stammersdorf, Wien

 

Zum Abschluss wurden wir von Alexandra und Oliver Kaminek in ihrem gemütlichen Gallerieraum in Stammersdorf empfangen. Nach kurzer Betriebseinführung und einem Glas Bio-Jungwein konnten wir in entspannter Atmosphäre mit Monika Fellner von BIO AUSTRIA und mit Andrea Ribisch von Land schafft Leben über die landwirtschaftliche Produktion und Konsumgewohnheiten in Österreich diskutierten. Gemischter Satz mit wärmendem Suppentopf und wunderbaren Krautfleckerln rundeten unsere AfterWork Landpartie perfekt ab.

www.wein-nummer5.at

www.bio-austria.at

www.landschafftleben.at

Fotos: ÖKL, Reinhard Geßl