© 2018, ÖKL, Afterwork am Bauernhof

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ÖKL – Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung

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Hautnahes Tiererlebnis 

am Bio-Bauernhof

Am 26. April 2019, einem der ersten Kurz-Ärmel-Wetter-Tage in diesem Frühling, brach eine fröhliche Gruppe zu einem aufregenden Erlebnis auf. Es wartete die Begegnung der besonderen Art mit landschaftlichen Nutztieren.

Fotos: ÖKL

3er-Hof  in Maria Anzbach

Unsere erste Station ist der Green Care Betrieb von Eva Hieret, der 3er-Hof. Eines der Produkte am Hof ist Kompost Erde - eigenltich 5 verschiedene Kompost Erden - welche für unterschiedlichste Einsatzgebiete hier ab Hof gekauft werden kann.

In der hofeigenen Bäckerei  wird an 5 Tagen der Woche von acht Menschen mit Behinderung unter Anleitung Brot und Gebäck nach Bestellung gebacken. Alles wird in fürsorglicher Handarbeit hergestellt. Dies ist eine Kooperation mit Jugend am Werk die bereits seit 2015 besteht. Die Backstube wirkt einladend und der Duft vom frischen Brot macht uns auf eine Kostprobe neugierig. 

Nachdem wir den hellen, freundlichen Seminarraum besichtigen konnten - der früher einmal der Kuhstall war -  geht es endlich in den Stallbereich. Die Kinder sind schon sehr aufgeregt! Als erstes dürfen wir die Schafe besuchen. Nach einer kurzen Einführung, wie wir uns zu verhalten haben, trauen wir uns langsam in den mit viel Stroh ausgelegten Bereich der Schafe. Wir setzen uns an der Wand entlang hin und brauchen nicht lange zu warten, bis die ersten Schafe auf uns zukommen und uns neugierig beschnuppern. Vom großen Schafbock bis zum kleinen Lämmchen werden wir begutachtet. Beide Seiten verlieren die Scheu und einige Mutige von uns begeben sich auf Augenhöhe mitten in die Schafherde. Sozusagen ein Bad in den Schafen ;-) Berührungsängste kennen die gut trainierten und sozialisierten Tiere nicht. Es ist ein einmaliges Erlebnis, in die dicke Wolle der Tiere zu greifen und sie hinter den Ohren zu kraulen. Nase auf Nase schließen wir Freundschaft.

Die nächste Station sind die beiden Hängebauchschweine. Da sie üblicherweise nur mit Einzelpersonen "arbeiten", bleiben sie lieber in ihrer Hütte und lassen sich zu einem Begrüßungsgrunzen hinreißen. Wir berühren sie vorsichtig und sind über die widerstandsfähigen Borsten erstaunt. Als die Gruppe sich weiter begibt und nur mehr ein Teilnehmer ein wenig bei den Schweinen verbleibt, erbarmt sich das Schwein, gesellt sich zum Besucher und reibt sich an seinem Bein. So gibt es doch noch auch hier hautnahen Kontakt :-)

Im großen Pferdebereich wird es dann noch spannender. Nicht jeder hat schon mal ein Pferd von Angesicht zu Angesicht gesehen. Die Größe mancher Tiere ist beeindruckend. Aber da es am 3er Hof Pferde in jeder Variation gibt, ist für jeden Besucher das passende Pferd für eine Tuchfühlung dabei. Gelassen und souverän lassen sich die Pferde von uns streicheln und bewundern. Nach diesen großen Wesen geht es zu den Hühnern, welche schon auf ihren täglichen Ausgang am Hof warten. Wir können sie doch überreden, noch das eine oder andere Korn aus unserer Hand zu picken bevor die Gehegetür geöffnet wird und sie ihren abendlichen Spaziergang antreten.

Eine kleine Jause mit köstlichem Gebäck und Brot aus der hauseigenen Backstube rundet diesen außergewöhnlichen Besuch ab.

www.3er-hof.at

Fotos: ÖKL

Bio-Weingut und Heuriger Steinklammer in Wien, Mauer

Zum gemütlichen und auch sehr interessanten Ausklang an diesem Tag besuchen wir den einzigen Weinbaubetrieb in Wien, welcher sowohl im Süden als auch im Norden Wiens Weinberge besitzt und dadurch eine große Vielfalt an Rebsorten für seine schmackhaften Weine zur Verfügung hat.

Im Keller bewunderten wir wirklich alte Holzfässer und haben auch gelernt, dass ein Barriquefass nichts mit einer bestimmten Holzart, sondern mit dem Fassungsvermögen - nämlich ca. 230 Liter - zu tun hat. Dass in jedem Weinkeller auch eine "Kellerkatze" anwesend sein sollte, haben wir auch erfahren. Nach einer oft erzählten Geschichte sitzt in einem Keller die Hauskatze immer auf dem besten Weinfass und schleckt beim Spundloch die Tropfen weg, die beim Entnehmen des Weines dort verschüttet werden. Eine Katzenfigur setzte man deshalb früher gerne auf das beste Fass, um das Personal bzw. das Gesinde davor abzuhalten, davon etwas für sich abzuzapfen.

Doch kein Weinkeller kann ohne moderne Technik und beeindruckende Edelstahltanks bestehen, welche zur Aufnahme des edlen Rebsaftes bereitstehen. So nebenbei durften wir drei der köstlichen Weine verkosten und erfuhren dabei Wissenswertes über die Zusammensetzung des Wiener Gemischen Satzes.

www.heuriger.co.at

Fotos: ÖKL