© 2018, ÖKL, Afterwork am Bauernhof

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Alternativen in der heimischen Landwirtschaft

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Am 17. Mai war es wieder soweit! Das Wetter war endlich schön und 25 Wissbegierige trafen sich bei der U1 Leopoldau und starteten gemeinsam mit dem Bus ins Weinviertel.

 

Die Landpartie führte zum Milchhof Lang nach Pillichsdorf, zum Biohof Vogt in Obersdorf und beim Biohof N°5 zurück nach Stammersdorf in Wien.

Milchviehhof Lang in 2211 Pillichsdorf, NÖ

 

Der Bauernhof der Familie Lang liegt im Ortsverband von Pillichsdorf und der Schritt durch das Hoftor eröffnete den BesucherInnen einen unerwarteten Einblick in eine kompakte Stallanlage, mit einer kleinen Hofmolkerei. Im Tieflaufstall geben 35 Milchkühe über einen Melkroboter täglich rund um die Uhr ihre Milch, die am Hof pasteurisiert und zu verschiedenen Produkten verarbeitet wird, ab. Der „alte Stall“ ist auch zum Tieflaufstall für die trockenstehenden Kühe umfunktioniert worden. Daneben sind die kleinen Kälber in einzelnen Kälberiglus untergebracht. Alexander Lang, Hofübernehmer, Schulmilchsprecher und Energiebündel, beliefert 110 Schulen in NÖ mit seinen Milchprodukten. Die „Kakaomilch“ ist nach wie vor der Renner – diese und alle anderen Produkte konnten zum Abschluss genussvoll von den BesucherInnen verkostet werden.   

https://meinhof-meinweg.at/at/milchhof-lang

 

 

 

Fotos: ÖKL

Biohof Vogt in 2120 Obersdorf, NÖ

 

Maria und Franz Vogt haben den Hof der Eltern, der auch im Ortsverband liegt, bereits 1989 auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt. Sie führen ihren, im Verhältnis kleinen Hof (11 ha Eigen-, plus 10 ha Pachtgrund), schon immer durch eine Vielfalt an Einkommensquellen im Vollerwerb. Maria erzählte voller Leidenschaft über ihre 17 Mutterschafe, über die Entstehung der Selbsternte- und Gemeinschaftsgärten, Direktvermarktung und ihr Engagement für Entwicklungspolitik und kleinbäuerliche Wirtschaftsweise. Am Weg zu den Gemeinschaftsgärten begeisterten die Sulmtaler Hühnerschar und die jungen Lämmer auf der Weide. Auf den Wiesen der Familie Vogt war gerade der Aufbau für das  Klimacamp 2019 im Gange,  das von 26. Mai bis 2. Juni dort abgehalten wird. Der krönende Abschluss nach den interessanten Einblicken in den vielfältigen Hof war ein schön gedeckter Tisch mit Schaffrischkäsebällchen in verschiedener „Panier“, wunderbare Weckerl und Eiskrautsalat.

Biohof Vogt

Fotos: ÖKL

Biohof N°5 in 1210 Stammersdorf, Wien

 

Alexandra Kaminek empfing unsere Gruppe bei ihren Mangaliza Freilandschweinen zwischen den Weingärten mit wunderbarem Blick über Wien. Die wolligen dicken Schweine fühlen sich offensichtlich sauwohl mit ihren Wassersuhlen, den kleinen Holzhütten und viel Möglichkeiten in der Erde zu wühlen. Wir konnten die Sauen, den Eber und einige Ferkel beobachten. Im Winter werden die 2jährigen Schweine geschlachtet und hauptsächlich zu Speck und Schmalz weiterverarbeitet. Die neu am Hof dazugekommen Karakul-Schafe sind noch in der Eingewöhnungsphase und sehr scheu. Am Biohof N°5 wird großer Wert auf das Prinzip der Kreislaufwirtschaft gelegt. Auf 2 ha der bewirtschafteten 22 ha stehen Weinstöcke, die den wichtigsten Erwerbszweig des Betriebes darstellen – den Weinbau. Von den schmackhaften und ausgezeichneten Weinen – vom Jungen 5er bis zum Gemischten Satz und Chardonnay – und vom köstlichen Mangalizaschmalz und -Verhackerten konnten sich die AfterWorklerInnen im Gallerieraum beim Biohof mit gemütlichem Ausklang der AfterWork Landpartie selbst ein Bild machen.

http://wein.nummer5.at/

 

 

Fotos: ÖKL